Auf! In der Edition LichtWerk wird es eine streng limitierte Neuauflage von »Historische Harzer Grubenlichter« geben, die Anfang Februar erscheint.
Diese überarbeitete 2. Auflage fasst die beiden in den Jahren 2021 und 2022 erschienenen Bücher zu Grubenlampen für Unschlitt- uns Ölbrand aus der Harzregion zusammen und enthält Korrekturen und neue Aspekte, die sich seither ergeben haben. Die neue Ausgabe umfasst 576 Seiten, auf denen mit mehr als 670 Abbildungen und rund 86.000 Wörtern die Entwicklung und Formenvielfalt der Froschlampen aus dem Harz umfassend und nach neuestem Stand des Wissens dargestellt wird.
Weitere Informationen dazu finden sich unter »Aktuelles« auf der Webseite der Edition LichtWerk: https://edition-lichtwerk.de
Historische Harzer Grubenlichter – 2. Auflage erscheint Anfang Februar
-
Lampologe
- Foren-User
- Beiträge: 30
- Registriert: Fr. 20. Feb 15 9:00
- Name: Dr. Hartwig Büttner
- Kontaktdaten:
Re: Historische Harzer Grubenlichter – 2. Auflage erscheint Anfang Februar
Auf! Die spezialisierte Buchdruckerei, mit der ich seit geraumer Zeit zusammenarbeite, hat wieder ausgezeichnete Arbeit geleistet und die zweite Auflage von "Historische Harzer Grubenlichter" pünktlich geliefert, so dass der geplante Erscheinungstermin (13. Februar) auch eingehalten werden konnte.
Zum Inhalt: Auf Basis der gemeinsam mit Heinfried Spier recherchierten und herausgegebenen Erstveröffentlichung aus dem Jahr 2021 entstand zusammen mit dem 2022 erschienenen, ergänzenden „Bilderatlas historischer Harzer Grubenlichter“ die nun vorliegende überarbeitete und erweiterte zweite Auflage, in die zahlreiche nach den Erstveröffentlichungen gewonnene neue Erkenntnisse eingeflossen sind.
In dem Buch wird sehr umfassend die Kulturgeschichte der tragbaren Grubenbeleuchtung mit Fokus auf die Montanregion Oberharz und Rammelsberg vom Spätmittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachgezeichnet. Diese Entwicklungsphase ist vornehmlich charakterisiert durch den Gebrauch offener Flammenlampen mit vergleichsweise geringer Lichtausbeute (Froschlampen für Unschlitt- und Rübölbrand).
Die detaillierte Darstellung basiert auf der Auswertung von historischen Schrift- und Bildquellen, weiteren Archivalien und einer umfassenden Materialsammlung, die durch intensives Objektstudium von mehreren hundert Originallampen aus Museen, bedeutenden Privatsammlungen und Familienbesitz entstanden ist. Umfangreiche praktische Versuche mit historischen Originalen und Funktionsreplikaten konnten die Ableitungen aus den gewonnenen Erkenntnissen untermauern.
Das Buch kann direkt bei mir bestellt werden (E-Mail über die Edition LichtWerk-Webseite https://edition-lichtwerk.de oder direkte Nachricht hier über das Forum) oder natürlich auch über jede Buchhandlung (ISBN 978-3-00-085352-4).
Die Buchausstattung (Festeinband, Schutzumschlag, Fadenbindung, hochwertiges Bilderdruckpapier, Kapital- und Leseband) ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Wegen der recht hohen Druckkosten für die nur in geringer Auflage gedruckten Bücher kostet der Band 69,90 €.
Zum Inhalt: Auf Basis der gemeinsam mit Heinfried Spier recherchierten und herausgegebenen Erstveröffentlichung aus dem Jahr 2021 entstand zusammen mit dem 2022 erschienenen, ergänzenden „Bilderatlas historischer Harzer Grubenlichter“ die nun vorliegende überarbeitete und erweiterte zweite Auflage, in die zahlreiche nach den Erstveröffentlichungen gewonnene neue Erkenntnisse eingeflossen sind.
In dem Buch wird sehr umfassend die Kulturgeschichte der tragbaren Grubenbeleuchtung mit Fokus auf die Montanregion Oberharz und Rammelsberg vom Spätmittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nachgezeichnet. Diese Entwicklungsphase ist vornehmlich charakterisiert durch den Gebrauch offener Flammenlampen mit vergleichsweise geringer Lichtausbeute (Froschlampen für Unschlitt- und Rübölbrand).
Die detaillierte Darstellung basiert auf der Auswertung von historischen Schrift- und Bildquellen, weiteren Archivalien und einer umfassenden Materialsammlung, die durch intensives Objektstudium von mehreren hundert Originallampen aus Museen, bedeutenden Privatsammlungen und Familienbesitz entstanden ist. Umfangreiche praktische Versuche mit historischen Originalen und Funktionsreplikaten konnten die Ableitungen aus den gewonnenen Erkenntnissen untermauern.
Das Buch kann direkt bei mir bestellt werden (E-Mail über die Edition LichtWerk-Webseite https://edition-lichtwerk.de oder direkte Nachricht hier über das Forum) oder natürlich auch über jede Buchhandlung (ISBN 978-3-00-085352-4).
Die Buchausstattung (Festeinband, Schutzumschlag, Fadenbindung, hochwertiges Bilderdruckpapier, Kapital- und Leseband) ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Wegen der recht hohen Druckkosten für die nur in geringer Auflage gedruckten Bücher kostet der Band 69,90 €.
- markscheider
- Foren-Profi
- Beiträge: 2535
- Registriert: Fr. 28. Okt 05 15:32
- Wohnort: Salzgitter
- Kontaktdaten:
Re: Historische Harzer Grubenlichter – 2. Auflage erscheint Anfang Februar
Super Sache, dake für die Info!
In dem Zusammenhang: bei uns tauchte letztens die Frage auf, ob es Repliken des Ernst-August-Frosches gab? Also nicht gefälschte Frösche, sondern Souveniers.
In dem Zusammenhang: bei uns tauchte letztens die Frage auf, ob es Repliken des Ernst-August-Frosches gab? Also nicht gefälschte Frösche, sondern Souveniers.
-
Lampologe
- Foren-User
- Beiträge: 30
- Registriert: Fr. 20. Feb 15 9:00
- Name: Dr. Hartwig Büttner
- Kontaktdaten:
Re: Historische Harzer Grubenlichter – 2. Auflage erscheint Anfang Februar
Glückauf Uwe,
vielen Dank, auch für Deinen Hinweis und die Frage nach möglichen Repliken der Ernst-August-Ehrenlampen.
Bisher ist mir noch keine zeitgenössische Kopie eines Ernst-August-Stollen-Frosches über den Weg gelaufen.
Bekannt sind die Souvenirlampen aus patiniertem Messingguss aus den 1980er und 1990er Jahren, die auf dem Schild die eingegossene Phantasie-Abkürzung "E. A. St." und die Jahreszahl "1864" tragen. Diese Lampen sind – wie auch nach anderen Vorbildern gefertigte Froschlampen – zwar recht gut proportioniert, doch anhand der Gussgrate (besonders am Haken) gut von Originalen zu unterscheiden.
Dokumentiert sind einige wenige Messing-Unschlittlampen mit der Herstellerkennzeichnung "A. Knodell", die exakt den 1864 und 1871 verliehenen Ernst-August-Ehrenlampen entsprechen, jedoch keine Schildgravur tragen. Ob es sich hierbei um von August Knodell aus Clausthal überzählig gefertigte Lampen handelt, die seinerzeit nicht verliehen wurden, oder ob es baugleiche "Arbeitslampen" sind, lässt sich nicht eindeutig bestimmen.
Und natürlich gibt es auch weitere, auf dem Schild mit der Jahreszahl "1864" und unterschiedlichen Initialen gravierte Harzer Unschlittlampen. Ein Beispiel einer solchen Lampe mit Eisenguss-Schale ist in "Historische Harzer Grubenlichter" auf Seite 393 ff. beschrieben (leider kann ich die Buchseite hier nicht als Dateianhang hochladen, da das System mir die Fehlermeldung anzeigt, dass das Kontingent für Dateianhänge bereits "vollständig ausgenutzt" sei
) .
Ob die Jahreszahl "1864" auf diesen Lampen in irgendeiner Weise mit dem Jahr des letzten Durchschlags der Hauptstollenlinie des Ernst-August-Stollens in Verbindung zu bringen ist, ist leider nicht bekannt.
vielen Dank, auch für Deinen Hinweis und die Frage nach möglichen Repliken der Ernst-August-Ehrenlampen.
Bisher ist mir noch keine zeitgenössische Kopie eines Ernst-August-Stollen-Frosches über den Weg gelaufen.
Bekannt sind die Souvenirlampen aus patiniertem Messingguss aus den 1980er und 1990er Jahren, die auf dem Schild die eingegossene Phantasie-Abkürzung "E. A. St." und die Jahreszahl "1864" tragen. Diese Lampen sind – wie auch nach anderen Vorbildern gefertigte Froschlampen – zwar recht gut proportioniert, doch anhand der Gussgrate (besonders am Haken) gut von Originalen zu unterscheiden.
Dokumentiert sind einige wenige Messing-Unschlittlampen mit der Herstellerkennzeichnung "A. Knodell", die exakt den 1864 und 1871 verliehenen Ernst-August-Ehrenlampen entsprechen, jedoch keine Schildgravur tragen. Ob es sich hierbei um von August Knodell aus Clausthal überzählig gefertigte Lampen handelt, die seinerzeit nicht verliehen wurden, oder ob es baugleiche "Arbeitslampen" sind, lässt sich nicht eindeutig bestimmen.
Und natürlich gibt es auch weitere, auf dem Schild mit der Jahreszahl "1864" und unterschiedlichen Initialen gravierte Harzer Unschlittlampen. Ein Beispiel einer solchen Lampe mit Eisenguss-Schale ist in "Historische Harzer Grubenlichter" auf Seite 393 ff. beschrieben (leider kann ich die Buchseite hier nicht als Dateianhang hochladen, da das System mir die Fehlermeldung anzeigt, dass das Kontingent für Dateianhänge bereits "vollständig ausgenutzt" sei
Ob die Jahreszahl "1864" auf diesen Lampen in irgendeiner Weise mit dem Jahr des letzten Durchschlags der Hauptstollenlinie des Ernst-August-Stollens in Verbindung zu bringen ist, ist leider nicht bekannt.
- markscheider
- Foren-Profi
- Beiträge: 2535
- Registriert: Fr. 28. Okt 05 15:32
- Wohnort: Salzgitter
- Kontaktdaten:
Re: Historische Harzer Grubenlichter – 2. Auflage erscheint Anfang Februar
Danke für die Info. Das Problem mit dem Upload habe ich auch, scheint etwas generelles zu sein.
viewtopic.php?t=9865
-
Mannl
- Foren-Profi
- Beiträge: 1653
- Registriert: Di. 05. Jul 11 12:35
- Name: M. Irmscher
- Wohnort: Burkhardtsdorf
Re: Historische Harzer Grubenlichter – 2. Auflage erscheint Anfang Februar
Test ...
Ehre dem Bergmann, dem braven Mann !
-
Mannl
- Foren-Profi
- Beiträge: 1653
- Registriert: Di. 05. Jul 11 12:35
- Name: M. Irmscher
- Wohnort: Burkhardtsdorf
Re: Historische Harzer Grubenlichter – 2. Auflage erscheint Anfang Februar
Datei wird bei mir auch nicht genommen.
1,2 MB, es kommt ein "Ausrufezeichen" unter Status
1,2 MB, es kommt ein "Ausrufezeichen" unter Status
Ehre dem Bergmann, dem braven Mann !
